Hitzewelle

Bild: Maud CORREA / Pixabay

GRÜNE fordern mehr Maßnahmen zur Klimaanpassung

Angesichts der aktuellen extremen Hitzeperiode – der dritten innerhalb der letzten drei Jahre – fordern wir schnelle Maßnahmen zur Anpassung an die nicht mehr zu vermeidenden Auswirkungen der Klimaveränderungen. In einem Antrag, der in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses (01.09.2020, 17:00 Uhr, Bürgerhaus Hochdahl) behandelt wird, geht es unter anderem um den Erhalt hitzemindernder Grünflächen in Erkrath sowie ein Förderprogramm für Gründächer und Fassadenbegrünung.

Peter Knitsch und Marc Göckeritz, Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im Umweltausschuss: “Neben den vordringlichen Maßnahmen zur Minderung des CO2-Ausstoßes wie der energetischen Sanierung von Gebäuden, besserem ÖPNV und Radverkehr sowie der Förderung von Photovoltaik muss die Stadt nun auch rasch das angekündigte Konzept zur Klimaanpassung vorlegen. Dabei geht es uns neben Maßnahmen zur Minderung der Folgen von Starkregenereignissen vor allem auch um die Anpassung an extreme Temperaturen von bis zu 40 Grad und mehr. Mehr Grün in der Stadt trägt zur Abkühlung und einem besseren Stadtklima bei Hitzewellen bei und mindert deren Folgen.”

Ein Dorn im Auge ist uns auch die nach wie vor zu beobachtende Umwandlung von bepflanzten Vorgärten in “Steinwüsten”, die neben einer Schädigung der Insektenvielfalt und der Vögel zusätzlich auch das Klima in der Stadt verschlechtern. Hier muss die Stadt nicht nur stärker aufklären, sondern bei Verstößen auch einschreiten. Besonders wichtig ist uns, dass die Stadt ihrer eigenen Vorbildfunktion nachkommt.

“Der Erhalt und die Vermehrung von begrünten Dächern und Flächen zur Hitzeminderung ist nicht nur im privaten Bereich notwendig! Die Stadt muss auch selbst einen Beitrag leisten und Vorbild sein, indem Dächer öffentlicher Gebäude begrünt werden und die Ausweisung immer neuer Bauflächen im Außen- und Randbereich oder in dicht besiedelten Stadtteilen wie an der Schmiedestraße in Hochdahl-Millrath (“Hasenwiese”) unterbleiben“, fordern Marc Göckeritz und Peter Knitsch.

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